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Stellungnahme zur Berichterstattung in der BZ und zu den Aussagen des Sportkreises Freiburg über die Schulsportanlage im Seepark

In der BZ wurde unlängst über den aktuellen Stand der Flutlichtdiskussion berichtet, siehe http://www.badische-zeitung.de/lokales/freiburg/kein-flutlicht-im-seeparkstadion--87829495.html und http://www.badische-zeitung.de/freiburg/flutlicht-nur-bei-bedarf--87982141.html . Darauf hin meldete sich der Sportkreis Freiburg ebenfalls zu Wort, siehe http://www.badische-zeitung.de/freiburg/druck-sachen-xwb3njdix--88610193.html.

Die Bürgerinitiative nimmt dazu wie folgt Stellung:
  1. Anders als von den Befürwortern der Flutlichtanlage oftmals suggeriert, ist das Thema Flutlicht im Seepark kein reines Anwohnerthema, sondern wird von einer großen Anzahl von Freiburgern abgelehnt, die den Seepark als einziges großes innerstädtisches Erholungsgebiet erhalten wollen. Ca. 4.500 Bürger haben sich in einer Unterschriftensammlung gegen das Flutlicht und für den Erhalt des Seeparks als Erholungsgebiet ausgesprochen

  2. Die intensive Sportnutzung des Stadions durch Vereine ist nicht kompatibel mit der Vorgabe des Bebauungsplans, der hier aufgrund des Parkcharakters nur eine eingeschränkte Vereinsnutzung zulässt. Gerade in den Zeiten, in denen kein Schulsport stattfindet, wird der Park intensiv von erholungs- und ruhesuchenden Bürgern genutzt. Das von der Stadt Freiburg in Auftrag gegebene Lärmgutachten hat ergeben, dass durch die Vereinsnutzung die Lärmbelastung im Umfeld des Stadions deutlich zunimmt. Die Ruhe und Erholungswirkung nimmt dadurch zwangsläufig ab.

  3. Die Sportfläche im Seepark ist schon heute aufgrund der Doppelnutzung als Schul- und Vereinssportanlage die am intensivsten genutzte Sportfläche in Freiburg. Die Aussage des Sportkreises, dass es unvernünftige Einsprüche „von Bewohnern, die in 150 Meter Entfernung und mehr wohnen" geben würde, basiert auf einer offensichtlichen Unkenntnis der örtlichen Gegebenheiten. Das nächste Wohngebiet beginnt nicht etwa in 150 Metern Entfernung, sondern in weniger als 25 Metern Entfernung vom Stadionzaun der Schulsportanlage bzw. in weniger als 50 Metern Entfernung vom Spielfeldrand.

  4. Aufgrund der sehr kurzen Distanz zwischen Spielfläche und Wohnbebauung würde nicht nur der angrenzende Parkbereich, sondern auch das umliegende Wohngebiet durch die Lichteinwirkung gravierend gestört. Dabei handelt es sich nicht um „unvernünftige Einsprüche“ der Bewohner, so die diffamierende und ignorante Aussage des Sportkreises, sondern um belastbare und belegbare Fakten. In einem mittlerweile vorliegenden Lichtgutachten stellt ein ausgewiesener Flutlichtexperte klar und eindeutig fest, dass in dem angrenzenden Wohngebiet die durch das Flutlicht erzeugte Blendung weit über den geltenden Richtwerten liegen würde.

Spiegel online: So glücklich machen Parks!
Eine Hochzeit trägt nur dreimal so stark zum Wohlbefinden bei, wie ein Umzug in Parknähe. Und eine grüne Umgebung bringt etwa ein Zehntel der Zufriedenheit, für die ein neuer Arbeitsplatz sorgt. "In Zeiten, in denen Menschen näher an Grünflächen leben, ist ihre psychische Gesundheit und Zufriedenheit höher als in Jahren, in denen sie hauptsächlich von Gebäuden umgeben sind." Zu diesen Ergebnissen kommt eine britische Forschergruppe anhand ihrer Studienergebnisse, die Spiegel online veröffentlicht hat - erstaunlich? Keineswegs. Aber lesenswert: Zum Artikel

Bürgerverein Mooswald lässt Nistkästen aufhängen
60 Nistkästen für 60 Jahre: Mit dieser Spende unterstrich der Jubilar, der Bürgerverein Mooswald, am 24. November sein Engagement für den Schutz der natürlichen Fauna im Seepark. 30 Bewohner des Stadtteils, darunter auch aktive Mitglieder der Bürgerinitiative Pro Seepark, leisteten aktive "Aufbauarbeit" und halfen beim Aufhängen der 55 Vogel- und 5 Fledermauskästen, die z.T. sofort von den neuen Mietern bezogen wurden. Ein Signal, dass die im Seepark vorkommenden Tierarten nachhaltigen Schutz benötigen und der Seepark als Rückzugsgebiet für Mensch und Tier nicht zur Disposition für intensivere Nutzungskonzepte steht.


TV-Südbaden berichtet über Flutlicht am Seepark
Der Fernsehsender TV-Südbaden berichtete am 20.Sept. in seiner Sendung "TV-Südbaden aktuell" über die geplante Flutlichtanlage im Seepark. Darin enthalten auch ein Interview mit dem ersten Bürgermeister Otto Neideck. Unter anderem spricht Otto Neideck erstmalig über eine Bebauungsplan-Änderung für den Seepark. Den Bericht kann man hier online sehen.



4.349 Unterschriften für OB Salomon

Am 12. September 2012 war es soweit: Die Bürgerinitiative Pro Seepark übergab Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon unter regem Medieninteresse 4.349 Unterschriften. Soviele Bürger haben sich entsprechend dem Wortlaut des zu unterzeichnenden Textes ausgesprochen „gegen die Pläne der Stadt Freiburg, in den Schulsportanlagen der Wentzinger-Schulen eine Flutlichtanlage zu errichten und die Anlage für Vereine aus dem ganzen Stadtgebiet zu öffnen.“ Weiter wurde dort „der Erhalt des Erholungsgebiets Seepark und eine Bürgerbeteiligung bei der Erstellung eines Sportplatzkonzeptes für den Freiburger Westen" gefordert.

Dass der Erhalt des schutzwürdigen Naturerholungsgebietes sehr vielen Freiburgern ein Anliegen ist, bestätigte auch der Oberbürgermeister anlässlich der Übergabe mit eigenen Worten: "Fast 4.500 Unterschriften ist natürlich ein Wort, insofern ist deutlich dokumentiert, dass ihr Anliegen nicht das Anliegen von drei Einzelnen ist, sondern ein Anliegen, dass dort unten breit getragen wird".

Die BIPS fordert eine ergebnisoffene Bürgerbeteiligung im Vorfeld einer politischen Entscheidung im Gemeinderat über dieses raumbedeutsame Vorhaben. Zu einer solchen Bürgerbeteiligung hat sich die Stadt Freiburg in den Aalborg Commitments zwar ausdrücklich verpflichtet, dies in Bezug auf die weitgreifenden Nutzungsänderungen im Seepark - mit Vereinstraining, Lärm- und Lichtimmissionen, Großveranstaltungen mit Fußball-Ligaspielen bei allerorts fehlender Infrastruktur - bisher allerdings nicht in die Tat umgesetzt. Nach einigen missverständlichen Zu- und Absagen soll es laut Stadtverwaltung nun doch zu einer „Abstimmungs- und Informationsveranstaltung“ mit Vertretern der BIPS vor dem Entscheid über das Flutlicht im Gemeinderat kommen. Die BIPS wertet dies zumindest als einen ersten Schritt in die richtige Richtung: hin zu einer öffentlichen und ergebnisoffenen Diskussion, an der sich alle Bürger beteiligen können.

Vorgeschmack auf Flutlicht und Vereinssport im Seepark

Schon seit August trainieren die Freiburger Fußballvereine abends wieder mit Flutlicht. Gestern hat ein Mitarbeiter von Pro Seepark gegen 20:30 ein kurzes Video während des Fußball Trainings an einem Flutlichtstadion an der Schwarzwaldstraße gedreht. Das Video entstand in einem kurzen Zeitabstand, in dem zufällig kein Autoverkehr auf der Schwarzwaldstrasse stattfand. Das Video wurde aus ca. 30 Meter Entfernung gedreht, also aus der Distanz, die auch zwischen der Schulsportanlage im Seepark und dem angrenzenden Wohngebiet liegt.

Wir haben das Video auf Youtube geladen und nachfolgend verlinkt, damit sich jeder einen unmittelbaren akutischen und optischen Eindruck von der Situation machen kann, die im Seepark für Parkbesucher und Anwohner droht.



Erneut Vermüllung nach Grillparties im Seepark (24.7.2012)
Heute morgen entdeckten Vertreter von Pro Seepark erneut eine großflächige Vermüllung auf den Wiesen des Seeparks. Offenbar waren die Feiernden der Grillpartys nicht mehr in der Lage, den Müll und sogar ihre Grillausrüstung aufzuräumen. Betroffen war diesmal die "Partywiese" am Ostufer des Flückiger Sees. Das nachfolgende Video sagt mehr als tausend Worte.



Pro Seepark läuft 370 Runden auf dem 24h-Lauf für Kinderrechte
Am 7. und 8. Juli hat die Bürgerinitiative Pro Seepark am 24h-Lauf für Kinderrechte teilgenommen. Obwohl das Team in den Flutlicht-Stunden von 22:00 bis 6:00 keine Läufer gestellt hat, wurden insgesamt 370 Runden gelaufen, davon über die Hälfte von Kindern aus dem Wohngebiet Spittelacker. Wir bedanken uns bei allen Läufern, Kindern wie Erwachsenen, und bei unserem Sponsor, der 1 Euro pro Runde gespendet hat.

Pro Seepark Gruppenmotto "Ohne Licht ist es manchmal heller" (Foto: Fionn Grosse, 24hLauf für Kinderrechte, 7./8. Juli 2012)

Fotos: Der Pro Seepark Treffpunkt beim 24h-Lauf (links) und 2 Läufer des Teams beim Staffelwechsel (rechts)


Parkplatz
-Chaos am Seeparkstadion

Am vergangenen Wochenende hatte der GVD Großeinsatz im Seepark. Während einer Veranstaltung im Seeparkstadion parkten ca. 100 Fahrzeuge wild auf den Wiesen und Parkwegen im Seepark, und das, obwohl der Veranstalter mehrmals über Lautsprecherdurchsagen auf die Einhaltung der Parkvorschriften hinwies.

Damit wurde ein weiteres Mal deutlich bewiesen, dass das Seeparkstadion sich nicht als Standort für große Sportevents eignet. Anders als z.B. das Sportstadion der Staudinger Gesamtschule verfügt das Seeparkstadion über keine dedizierten Parkplätze. Direkt neben dem Sportstadion der Staudinger Gesamtschule befinden sich dagegen über 150 Parkplätze. Ein Chaos wie auf den nachfolgenden Fotos gezeigt, wäre dort von vorne herein ausgeschlossen.

(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

Hinweis: Wer einen kompletten Eindruck vom gesamten Ausmass des Parkchaos bekommen möchte, kann alle Fotos als PDF-Dokument herunterladen.


Erfolgreicher Informations- und Unterschriftenstand in der City
Am Samstag, dem 30. Juni 2012, hat die Bürgerinitiative Pro Seepark erneut einen Informations- und Unterschriftenstand auf der Kaiser-Joseph-Straße in der Freiburger City betrieben. Es wurden über 200 neue Unterschriften gegen die geplante Flutlichtanlage im Seepark gesammelt, der Gesamtzähler liegt damit bei über 4.300 Unterschriften. In den Gesprächen mit den Freiburger Bürgern wurde deutlich, dass zunehmend auch Fußballaktive und ehemalig Befürworter der Flutlichtanlage die gegenwärtige Planung kritisch sehen und eine Bürgerbeteiligung beim Sportplatzkonzept fordern.

Wer den Stand verpasst hat, kann jederzeit auch seine eigene Unterschriftenliste herunterladen und ausfüllen und dann bei der angegebenen Adresse einwerfen.

Video mit Eindrücken vom 30.Juni 2012

BZ-Leserbrief:
In den Bundesländern gilt die Licht-Richtlinie
In einem Leserbrief in der BZ wird der unlängst in der BZ wiedergegebenen Auffassung des Rechtsamts der Stadt Freiburg widersprochen, dass es für die geplante Flutlichtanlage im Seepark keine verbindlichen Grenzwerte für Lichtimmissionen gebe. In den Bundesländern gelte die "Licht-Richtlinie" des Länderausschusses für Immissionsschutz (LAI). Darin finden sich Vorgaben zur Messung und Beurteilung der Wirkung von Lichtimmissionen, insbesondere Grenzwerte für Raumaufhellung und Blendung, die auch für die Beurteilung der Belästigungswirkung der geplanten Flutlichtanlage im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes herangezogen werden müssen. Direkt zum Leserbrief geht es hier.

Abbildung: Lichtsimulation Flutlichtanlage im Seeparkstadion (aus der Perspektive des angrenzendes Wohngebiets)

Stadtverwaltung sieht Umgang mit Lärm als entscheidendes Kriterium bei der Standortwahl des SC-Stadions.
In der BZ-Berichterstattung über den neuen Stadteil Rieselfeld 2 wird berichtet, dass Wulf Daseking, Leiter des Stadtplanungsamts, den baulichen Umgang mit Lärm als einen entscheidenden Punkt bei der Standortfrage des SC-Stadions sieht. Sowohl der neue Standort Rieselfeld 2 als auch der 500 Meter entfernte Stadtteil Lehen müssten lärmseitig geschützt werden.

Pro Seepark begrüßt diese Aussage, weist aber darauf hin, dass es bei der Lärmentwicklung des SC-Stadions nur um wenige Tage bzw. Stunden im Jahr geht. Im geplanten Vereins-Stadion im Seepark hingegen sollen Ligaspiele und Vereinstraining jeden Tag bis 22:00 stattfinden, und dies nur 23 Meter vom angrenzenden Wohngebiet entfernt.

Fotomontage: Flutlichtmasten in der Schulsportanlage
 
Die Stadt Freiburg hält weiterhin Nutzungskonzept und technische Spezifikation der geplanten Flutlichtanlage geheim. Aus den bislang an die Öffentlichkeit durchgesickerten Informationen haben wir eine Fotomontage erstellt. Die Montage zeigt eindrücklich, welche Wirkung die Installation von Flutlicht auch tagsüber auf die Landschaftsästhetik im Seepark haben würde.

Leserbrief in der BZ fordert Nachverdichtung für Flutlicht
Am Montag erschien ein Leserbrief in der Badischen Zeitung, der eine interessante Argumentation enthält. Beim Thema Lichtverschmutzung (siehe www.lichtverschmutzung.de) sollte der gleiche Grundsatz wie bei der in Freuburg erfolgreich praktizierten Bauland-Nachverdichtung gelten: Anstatt bislang unberührte Flächen – wie zum Beispiel den Seepark – mit Flutlicht zu verschmutzen, sollte man dort, wo schon Flutlicht besteht, weitere Sportplätze mit Flutlicht "nachverdichten". Aus Sicht von Pro Seepark ist das ein guter Vorschlag, zumal es in Freiburg fast nur Flutlichtstandorte gibt, bei denen das Flutlicht keine Wohngebiete oder Naturgebiete beeinträchtigt.

Den kompletten Inhalt des Leserbrief findet man auf unserer Presseseite. Dort gibt es auch viele andere interessante Lesermeinungen zum Thema Flutlicht im Seepark.

Unterschriftenzähler überschreitet die 4000er Marke (28.4.2012)
Auf dem Informations- und Unterschriftenstand an diesem Samstag wurde die viertausendste Unterschrift gezählt. Exakt um 13:02 nahm BIPS-Sprecher Oliver Tappe die Unterschrift entgegen (siehe Foto). Aber auch nach Überschreiten dieser Marke ging es munter weiter, am Ende des Tages stand der Unterschriftenzähler bei 4058 Unterschriften, inzwischen ist der akutelle Stand schon bei 4088. Der nächste Unterschriften- und Informationsstand findet übrigens am Samstag, den 30.6. statt.

Unterschriftenaktion auf der Kaiser-Joseph-Straße (28.4.2012)
Bei sommerliche Hitze hat Pro Seepark diesen Samstag an der Ecke Wasserstraße/Kaiser-Joseph-Straße erneut einen sehr gut besuchten Informations- und Unterschriftenstand betrieben. Es sind wieder sehr viele Unterschriften zusammengekommen (siehe Meldung weiter oben) und wir haben wir viele interessante Gespräche geführt. Bemerkenswert ist, dass viele Bürger bereits informiert sind und bloß noch unterschreiben wollen, also gleich mit den Worten "Wo kann ich unterschreiben" zum Stand kommen.

ProSeepark-Team läuft beim 24-h-Lauf für Kinderrechte
Am 7. und 8. Juli findet der traditionelle Sponsorenlauf für Kinderrrechte, ausgerichtet vom Kinderbüro der Stadt Freiburg, im Stadion der Wentzinger-Schulen im Seepark statt. Das Team der Bürgerinitiative Pro Seepark engagiert sich gern für diese gute Sache und wird selbst mit einigen unerschrockenen Läufern am Start sein. Allen Teilnehmern viel Spaß und gute Puste!

Unterschriftenaktion auf der Bertoldstrasse (31.3.2012)
Diesen Samstag hatten wir von der Stadt einen Unterschriftenstand auf der Bertoldstrasse zugewiesen bekommen. Im Vergleich zur Kaiser-Josephstrasse ist die Zuschauerfrequenz hier natürlich deutlich niedriger, trotzdem - und unterstützt von der Berichterstattung in der Badischen Zeitung - konnte der Zählerstand wieder um fast 300 Unterschriften nach oben gesetzt werden. Nach den Osterferien sind wir Samstags wieder auf der Kaiser-Joseph-Strasse vertreten.

Ring der Körperbehinderten e.V. spricht sich gegen Ausweitung des Sportbetriebs im Seeparkstadion aus

In einem Brief an die Bürgerinitiative Pro Seepark äußert der Geschäftsführer des Ring der Körperbehinderten e.V. große Bedenken gegen die geplante Ausweitung des Spielbetriebs im Seeparkstadion. Der Verein betreibt unter anderem die Ernst-Winter-Wohnanlage für Menschen mit Körperbehinderung an der Südseite des Seeparks. Für die Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator sei der Seepark ideal, um wohnungsnah, verkehrs- und barrierefrei die Natur zu erleben. Durch die Einführung des Vereinssports in den Abendstunden und am Wochenende würden den Interessen der Sporttreibenden mehr Rechte eingeräumt als den Interessen der Anwohner.

Den komplette Wortlaut des Schreibens können Sie hier lesen.

Rektorin der Paul-Hindemith Schule spricht sich gegen das Flutlicht aus
Die Paul-Hindemith-Grundschule liegt auf dem Schulgelände der Wentzinger Schulen und gehört wie die anderen Schulen zu den Nutzern der Schulsportanlage im Seepark. In einem öffentlichen Brief an die Bürgerinitiative Pro Seepark weist die Rektorin, Frau Gabriele Petzold, eindrücklich auf die negativen Auswirkungen der geplanten Flutlichtanlage für den Sport sowie für weitere naturnahe Projekte der Grundschule hin.

Das Schreiben von Frau Petzold können Sie hier im Original-Wortlaut lesen.


Neuer Unterschriftenrekord am Wochenende (24.3.2012)
Auch an diesem Wochenende war die Bürgerinitiative wieder mit einem Informations- und Unterschriftenstand auf der Kaiser-Joseph-Strasse vertreten. Zusammen mit weiteren Unterschriftenaktionen im Stadtteil wurden an diesem Wochenende über 400 Unterschriften gesammelt.
Damit wurde der Rekord von letztem Wochenende überboten. Ein klares Indiz, dass der Widerstand gegen die geplante Flutlichtanlage im Seepark weiter zunimmt und von einer breiten Masse in der Freiburger Bevölkerung getragen wird.
Bild vom Informationsstand auf der Kaiser-Joseph-Str.

Flutlicht im Seepark kollidiert mit Nutzung der Sternwarte am Wentzinger
Die Wentzingerschulen betreiben schon seit 25 Jahren eine Sternwarte auf der Dachterrasse der Schule, die in Eigenarbeit der Lehrkräfte gebaut worden ist. Das Clestron-8-Spiegelteleskop hat eine Brennweite von 2 m und eine freie Öffnung von 20 cm. Damit können Sonne, Mond, Planeten und andere Himmelsobjekte beobachtet und fotografiert werden. Die Sternwarte war jetzt durch die Renovierungsarbeiten in der Schule 2 Jahre außer Betrieb, wird aber in diesem Jahr wieder in Betrieb genommen.

"Unsere Sternwarte ist am Südende der Schule installiert, genau in Richtung zum Stadion. Wenn daher im Seeparkstadion ein Flutlicht installiert würde, kann das viele Beobachtungen, unmöglich machen. Das wäre sehr bedauerlich, da gerade im neuen Kernfach Naturwissenschaft und Technik verstärkt Astronomie unterrichtet wird" beklagt Oberstudienrat Ulrich Weishaar, der an der Wentzinger Schule für die Sternwarte verantwortlich ist. Er erklärt weiter: "Erst durch den praktischen Umgang mit dem Teleskop werden die theoretischen Inhalte des Unterrichtes anschaulich und die Kinder können durch das gemeinsame Beobachten der Himmelserscheinungen unsere Welt besser verstehen."

Bild: die Kuppel der Sternwarte mit 3,50 m Durchmesser beim Aufbau


Der Freiburger Wochenbericht bringt Flutlicht im Seepark auf Seite 1
In der Ausgabe vom 21.3.2012 titelt der Freiburger Wochenbericht "Widerstand im Westen - Protest auf breiter Front: Anwohner halten Idee einer Flutlichtanlage im Seepark für Irrsinn". Die Berichterstattung beruht auf einem Interview mit der Sprecherin der Bürgerinitiative Pro Seepark, einem Interview mit dem Leiter des Sportreferats sowie auf Meinungsäußerungen, die der Redaktionsleiter Sven Meyer auf dem Informations- und Unterschriftenstand am vergangenen Samstag auf der Kaiser-Joseph-Straße beobachtet hat.


Die Flutlichtanlage bedroht das Jagdhabitat der Fledermäuse im Seepark

Edmund Hensle, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Fledermaussschutz in Baden-Württemberg und gleichzeitig auch Leiter der Fledermausgruppe in Freiburg und Mitglied im Naturschutzbeirat, äußert massive naturschutzrechtliche Bedenken gegen die geplante Flutlichtanlage in der Schulsportanlage im Seepark ("Seeparkstadion"). Fledermäuse geniessen den höchsten Schutzstatus nach Bundes- und EU-Naturschutzgesetz. Im nachfolgenden Youtube-Video erläutert er die Zusammenhänge.




Fast 3000 Unterschriften nach Aktionstag heute auf der
Kaiser-Joseph-Straße (17.3.2012)
Die Bürgerinitiative Pro Seepark war heute bei herrlichstem Wetter auf der Kaiser-Joseph-Straße / Ecke Schiffstraße mit einem Informations- und Unterschriftenstand vertreten. Innerhalb von 7 Stunden wurden beinahe 400 Unterschriften gesammelt. Damit sind wir jetzt insgesamt bei fast 3000 Unterschriften. 400 Unterschiften ist der bisherige Tagesrekord und zeigt, dass das Interesse und der Widerstand gegen die Flutlichtanlage kontinuierlich wachsen. Ein Eindruck vom Tag auf der Kajo vermittelt das nachfolgende Video.



Bürgerinitiative Pro Seepark nimmt Stellung zum Antwortschreiben des 1. Bürgermeisters Otto Neideck (10.3.2012)

Nachdem Bürgervereinsvorsitzender Horst Bergamelli im Januar in den Stadtteilnachrichten ein Schreiben an den 1. Bürgermeister Otto Neideck zum Thema Flutlicht im Seepark geschickt hatte, kam im Februar eine Antwort vom Bürgermeister, in dem Herr Neideck die Flutlichtanlage mit den Freizeitbedürfnissen der Freiburger Bürger rechtfertigt. Die Bürgerinitiative Pro Seepark hat darauf mit einer Stellungnahme reagiert, die Sie hier lesen können.

Erfolgreiche Unterschriftenaktion auf der
Kaiser-Joseph-Straße (9.3.2012)
Bei schönstem Wetter informierte die Bürgerinitiative Pro Seepark am vergangenen Samstag erneut die Freiburger Öffentlichkeit über die geplante Flutlichtinstallation im Seepark. Dabei dokumentierten weitere ca. 300 Bürger per Unterschrift Ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Flutlicht.


SPD-Gemeinderatsfraktion schlägt Flutlicht-Sportplatz in Landwasser als Alternative zum Flutlichtstadion im Seepark vor (27.2.2012)
Die SPD-Gemeinderatsfraktion Freiburg nimmt in einem Brief an den 1. Bürgermeister Otto Neideck Stellung zum geplanten Flutlichtstadion im Seepark und schlägt den bislang wenig genutzten Flutlicht-Sportplatz der SG Landwasser als Alternative vor. Das komplette Schreiben können Sie hier einsehen.



Erfolgreiche Unterschriftenaktion auf der Kaiser-Joseph-Straße (25.2.2012)

Nach dem wir im Dezember bei eisigen Termperaturen an nur 2 Tagen mehr als 1500 Unterschriften in den Stadteilen Betzenhausen und Mooswald sammeln konnten, haben wir heute am 25.Februar zum ersten Mal auf der Kaiser-Joseph-Straße einen Informations- und Unterschriftenstand betrieben. Der Erfolg war riesig, fast jeder, der am Stand stehenblieb, hat auch unterschrieben. Mit den Unterschriften von heute haben wir ingesamt 2172 Unterschriften zusammen. Weitere Unterschriftenaktionen auf der Kajo werden folgen.



Der Bürgerverein Mooswald zum Flutlicht (Januar 2012)

In den neuesten Ausgabe der Stadteilnachrichten des Bürgervereins Freiburg Mooswald ist ein Schreiben des Vorstands des Bürgervereins an den 1. Bürgermeister Otto Neideck abgedruckt. Wir haben das PDF der Stadtteilnachrichten direkt verlinkt, dort findet man den Brief auf Seite 5 und 6 des PDFs.